Die Weiße Villa Harz bietet stationäre Jugendhilfe für Jugendämter, die für Jugendliche mit pädagogischem, therapeutischem und schulischem Unterstützungsbedarf eine geeignete Hilfe suchen. Unser Gesamtkonzept verbindet Pädagogik, Therapie, Diagnostik und Schule und ermöglicht eine abgestimmte Begleitung unterschiedlicher Entwicklungs- und Problembereiche.
Aufnahmen erfolgen bundesweit in Zusammenarbeit mit Jugendämtern.
Weiße Villa Harz auf einen Blick
62 stationäre Plätze · Aufnahmealter 12–18 Jahre · bundesweite Aufnahme · §§ 27, 34, 35a und 41 SGB VIII · Pädagogik, Therapie und Schule · Reintegrative Einrichtungsbeschulung „9xKlug“ · 58 Plätze mit Betreuungsschlüssel 1:1,58 · 4 Plätze mit Betreuungsschlüssel 1:3



Hilfeformen und rechtlicher Rahmen
Die stationären Hilfen erfolgen im Rahmen der Hilfen zur Erziehung beziehungsweise Eingliederungshilfe nach § 27 SGB VIII in Verbindung mit §§ 34, 35a sowie – bei jungen Volljährigen – § 41 SGB VIII.
Aufnahmen sind grundsätzlich für Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren möglich. Darüber hinaus kann eine Fortführung der Betreuung über die Volljährigkeit hinaus entsprechend dem individuellen Hilfebedarf und den gesetzlichen Voraussetzungen erfolgen.
Ob unser Angebot für einen jungen Menschen geeignet ist, wird im Rahmen des Aufnahmeverfahrens individuell geprüft.
Für welche jungen Menschen kann unser Angebot geeignet sein?
Unser Angebot richtet sich an Jugendliche, die einen stationären Hilferahmen und Unterstützung in unterschiedlichen Entwicklungsbereichen benötigen. Hierbei können pädagogische, therapeutische, psychologische, familiäre und schulische Themen miteinander verbunden sein.
Insbesondere können psychische und persönliche Belastungen, Schwierigkeiten in der sozialen und emotionalen Entwicklung, belastete familiäre Situationen oder erhebliche schulische Probleme einen entsprechenden Unterstützungsbedarf begründen.
Darüber hinaus kann ein besonderer Unterstützungsbedarf bei Schulangst, Schulvermeidung und länger andauernder Schulverweigerung bestehen. Ob eine Aufnahme möglich und fachlich geeignet ist, wird anhand des individuellen Hilfebedarfs und der aktuellen Situation des jungen Menschen geprüft.
→ Zielgruppe und Aufnahmevoraussetzungen
→ Schulverweigerung und Schulangst bei Jugendlichen
Pädagogik, Therapie und Schule
Ein wesentliches Merkmal der Weißen Villa Harz ist die enge Verbindung von pädagogischer, therapeutischer und schulischer Begleitung.
Die pädagogische Arbeit in den Wohngruppen wird entsprechend dem individuellen Hilfebedarf mit Therapie, psychologischer Begleitung, Diagnostik und schulischer Förderung abgestimmt. Daneben wird die multiprofessionelle Zusammenarbeit durch die gruppenübergreifende medizinische Versorgung ergänzt.
→ Pädagogisches Konzept
→ Therapie
→ Diagnostik
→ Unser multiprofessionelles Team
Schule, Schulverweigerung und „9xKlug“
Neben der Zusammenarbeit mit geeigneten Regel- und Kooperationsschulen steht mit „9xKlug“ eine Reintegrative Einrichtungsbeschulung zur Verfügung.
Sie bietet einen geschützten schulischen Rahmen, wenn der kontinuierliche Besuch einer Regelschule vorübergehend nicht möglich ist – beispielsweise bei Schulangst, Schulvermeidung oder länger andauernder Schulverweigerung.
Ziel ist es, schulisches Lernen wieder zu ermöglichen und den jungen Menschen individuell zu stabilisieren. Gleichzeitig soll eine tragfähige schulische Perspektive entwickelt werden. Wo es möglich und geeignet ist, wird die Reintegration in das Regelschulsystem vorbereitet und begleitet.
→ Schule und schulische Förderung
→ Reintegrative Einrichtungsbeschulung „9xKlug“
62 stationäre Plätze und unterschiedliche Betreuungsformen
In Wernigerode stehen insgesamt 62 stationäre Plätze in verschiedenen Wohngruppen und Betreuungsformen zur Verfügung.
58 Plätze werden mit einem Betreuungsschlüssel von 1:1,58 und 4 Plätze mit einem Betreuungsschlüssel von 1:3 angeboten.
Die unterschiedlichen Wohnangebote ermöglichen eine Begleitung entsprechend dem individuellen Hilfebedarf, Entwicklungsstand und Hilfeverlauf – von stärker strukturierten Wohngruppen bis zu Wohnformen für fortgeschrittene Verselbstständigungsprozesse.
→ Unsere Wohngruppen
→ Phasenmodell und Hilfeverlauf
Zusammenarbeit mit Eltern und Familie
Eltern, Erziehungsberechtigte und weitere wichtige Bezugspersonen werden entsprechend der individuellen Situation einbezogen. Hierbei orientiert sich die Zusammenarbeit an den Zielen der Hilfeplanung. Zum Konzept gehören der kontinuierliche Austausch, regelmäßige Heimfahrten und Beurlaubungen sowie verbindliche Elternseminare.
Bei entsprechendem Hilfebedarf können auch familientherapeutische Gespräche und Sequenzen Bestandteil der Begleitung sein.
→ Eltern- und Familienarbeit
→ Systemische Familientherapie
Stationäre Jugendhilfe für Jugendämter – Aufnahme und Platzanfrage
Bei einer Platzanfrage prüfen wir zunächst, ob der individuelle Hilfebedarf grundsätzlich zu unserem pädagogischen, therapeutischen und schulischen Angebot passt und welche Wohngruppe beziehungsweise Betreuungsform geeignet sein kann.
Im weiteren Aufnahmeverfahren werden die erforderlichen Fachbereiche einbezogen. Anschließend dient das persönliche Kennenlernen dazu, gemeinsam zu prüfen, ob die Rahmenbedingungen der Weißen Villa Harz und der individuelle Hilfebedarf eine tragfähige Grundlage für die weitere Hilfe bieten.
Als stationäre Jugendhilfe für Jugendämter nehmen wir Platzanfragen bundesweit entgegen und prüfen individuell, ob unser Angebot zum Hilfebedarf des jungen Menschen passt.
→ Freie Plätze
→ Aufnahmeverfahren
→ Kontakt / Platzanfrage
Impressionen










