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Geschäftsführung

 

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Name: Christoph Spamer
Funktion und Aufgaben:

  • Leiter der Einrichtung
  • Therapeut & Pädagoge
  • kaufmännische Gesamtverantwortung
  • Hauptansprechpartner für Eltern und Jugendämter
  • Wohnen, Leben, Arbeiten mit den Jugendlichen

 

Ausbildung: Diplom-Pädagoge der Fachrichtung Sonder- und Heilpädagogik

Ich heiße Christoph Spamer. Ich habe zwei Kinder aus erster Ehe und lebe mit meiner Frau Gabriele Spamer und unserem Sohn seit 1994 zusammen.

Von meiner originären Ausbildung bin ich Diplom-Pädagoge der Fachrichtung Sonder- und Heilpädagogik. Ich war über mehrere Jahre als Erziehungsleiter und stellvertretender Direktor in großen Jugendhilfeeinrichtungen tätig und bin seit 1996 Leiter und Träger des Sozial- und Lerntherapeutischen Internats.

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich mich stetig im pädagogisch-therapeutischen Bereich weitergebildet u.a. zum Supervisor und zur Leitungsfachkraft, im Anschluss daran eine Fortbildung zum Organisationsberater, zum NLP-Practitioner und zum Enneagrammlehrer absolviert. Mit diesen Ausbildungen war und bin ich seit Herbst 1992 in Rehakliniken, forensischen Psychiatrien (Maßregelvollzug), Fachkrankenhäusern, Drogenberatungsstellen und Jugendämtern tätig.

1991 lernte ich meine jetzige Frau Gabriele Spamer in einer Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche kennen, in der ich als Leiter und meine spätere Frau als Pädagogin und Therapeutin tätig waren. 1994 bis 1996 war ich stellvertretender Direktor in einer katholischen Einrichtung für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche.

Ausgestattet mit reichhaltigen Erfahrungen entschieden meine Frau und ich, eine eigene kleine Einrichtung in privater Trägerschaft zu gründen. Dort lebten wir mit Jugendlichen zusammen, die in der normalen Heimlandschaft nicht mehr integrierbar waren. Diese jungen Menschen wurden von uns an 365 Tagen im Jahr in einem familienähnlichen System professionell betreut.

Im Jahr 2003 veränderten wir das Konzept unserer Einrichtung durch die therapeutische Tätigkeit (1999 – 2005) meiner Frau in einem nahe gelegenen Internat. Dort arbeitete sie vorwiegend mit Internatsschülern sowie Lehrern und Eltern. Ziel der therapeutischen Arbeit war die Integration der Jugendlichen in das Internatsleben.

Bei den Jugendlichen handelte es sich vorrangig um „Internatsnomaden“, die von verschiedenen Internaten verwiesen wurden und sehr oft längere Psychiatrieaufenthalte in ihrer Vita aufzeigten. Zudem litten die Jugendlichen unter Verhaltensauffälligkeiten, Drogen- und Alkoholmissbrauch, Essstörungen etc. Diese problematischen Verhaltensweisen ließen sich nicht mit einer therapeutischen Sitzung pro Woche in der gegebenen Internatsstruktur bewältigen.

Aus diesen Erkenntnissen entwickelten wir im Jahr 2003 die Einrichtung Weiße-Villa-Harz. Sie bietet im Gegensatz zu den meisten Internaten eine personalintensive therapeutische und pädagogische Begleitung und Betreuung (Betreuungsschlüssel: 1:1,58). Ein weiterer Schwerpunkt ist die enge Kooperation mit den Eltern und Schulen. Wir vertreten die Meinung, dass gerade diese Kinder/Jugendliche einen Bedarf an und ein Recht auf individuelle Förderung, aber vor allem auf ein sie annehmendes Ersatz-Zuhause haben.

In meiner täglichen Arbeit mit den Jugendlichen stehen vor allem Begegnung, Wahrhaftigkeit, Disziplin, Leistung und Bildung im Vordergrund. Dabei meine ich nicht nur die schulische Bildung sondern vorallem Persönlichkeitsbildung. Das humanistische Wertebild und auch die Philosophie von Martin Buber prägen das Leben in unserer Einrichtung.

Meine Arbeit bietet viele Erfolgserlebnisse, da ich längerfristige Entwicklungen bei den Jugendlichen beobachten kann. Trotz lang jähriger Psychiatrieaufenthalte gehen alle Jugendlichen regelmäßig und erfolgreich zur Schule.

Im Besonderen geben mir die Erfolge Kraft und Motivation. Mit meiner Arbeit möchte ich erreichen, dass die Jugendlichen trotz schwieriger Lebensphasen und oft dramatischen Erfahrungen später ein normales, eigenverantwortliches und im bürgerlichen Sinne erfolgreiches Leben (Beruf, Familie etc.) führen können und eben nicht zu dem lebenslangen Betreuungsfall oder dem „schwarzen Schaf“ in der Familie werden.

Die bisherigen Erfolge bestätigen mich in meinem Tun.