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Konzept

Unser pädagogisch-therapeutisches Konzept und die damit einhergehenden Zielsetzungen wurzeln in unserem Menschenbild. Wir sehen den Menschen als soziales Wesen mit spontanen, kreativen Fähigkeiten und Ressourcen, der sich in einem ständigen Entwicklungsprozess befindet.

Dabei treffen Menschen, innerhalb ihres Wertemodells, grundsätzlich die beste, ihnen subjektiv zugängliche Verhaltenswahl und diese ist durch eine positive Absicht motiviert. Verhalten bezweckt also im Leben des Betreffenden eine positive Funktion, unabhängig von möglichen negativen Nebenwirkungen.

Weiterhin gehen wir davon aus, dass dieses Verhalten irgendwann zum gewünschten Erfolg geführt hat, dass dieses Verhalten also einem Lerneffekt zu Grunde liegt. Die Jugendlichen haben in ihrer Lebensgeschichte Formen der subjektiven Leidlinderung entwickelt, die für sie objektiv schädlich sind.

In der pädagogischen Begegnung und der Therapie sorgen wir dafür, dass der eigentlich positive Wert für sie immer erlebbar bleibt, aber die Angemessenheit des gezeigten Verhaltens wird von uns deutlich dargestellt und reflektiert. Dabei bezieht sich unsere Kritik immer auf ein konkretes Verhalten in einem konkreten Kontext. Das intensive und familienähnliche Zusammenleben ist dabei ein wesentlicher Faktor.